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2. Inklusionsmesse 2018 in der Rheingoldhalle in Mainz | Ziel: inklusive Gesellschaft

am Apr 20, 2018 in Messeauftritte

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Die Inklusionsmesse in Mainz, die bereits zum zweiten Mal stattfand, markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. In diesem Jahr beteiligten sich an der zweitägigen Fachmesse über 50 Aussteller mit Messeständen und Aktionen in der Rheingoldhalle und auf dem Jockel-Fuchs-Platz. Außerdem wurden den zahlreichen Besuchern diverse Workshops und Fachvorträge geboten. Eröffnet wurde die 2. Inklusionsmesse in Mainz von Stephan Heym, Geschäftsführer des Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) in Mainz und von Johannes Schweizer von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe. Grußworte sprachen die Landessozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz. Gelobt wurde vor allem die Initiative, sich für die Gleichstellung der Menschen einzusetzen, wozu vor allem auch die Teilhabe an Bildung und Arbeit zählt. Eine wichtige Rolle spielt der Quartiersgedanke, der mittels unterschiedlicher Konzepte das Wohnen „mittendrin“ fördert; mitten in der Gesellschaft und nicht am Rand.

Dialog mit den Messebesuchern

Wie bereits 2016 präsentierten sich auch die Zoar-Werkstätten Heidesheim, um Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, das Fachpublikum und die breite Öffentlichkeit anzusprechen. Ein echter Besuchermagnet war das Drahtbiegen am Stand der Werkstatt. Stellenweise bildete sich am Messestand aufgrund dessen eine Warteschlange. Die Besucher hatten beim Drahtbiegen die Möglichkeit, aus buntem Aluminiumdraht Lesezeichen, Schmuck, Anhänger und Fantasie-Gebilde zu biegen. Die kreativen Draht-Schöpfungen waren ein attraktives Give Away und wurden gern mit nach Hause genommen. Hintergrund der Drahtbiege-Aktion war es, einen Eindruck davon zu vermitteln, welche Testverfahren Menschen mit Beeinträchtigung im Eingangsverfahren der Werkstätten zum Beispiel absolvieren. Auf diese Weise war der Dialog mit den Messebesuchern schnell und unkompliziert hergestellt und die Zoar-Werkstätten Heidesheim konnten so auf eindrucksvolle Weise den Stellenwert und die Priorität ihrer Arbeit darstellen. Die Zoar-Mitarbeiter Ute Michel-Wickert, Nicole Knobloch, Ann-Kathrin Müller, Willem Wentzl und Horst Seim hatten alle Hände voll zu tun. Fachgespräche, Beratung zum Thema „Inklusion“, Smalltalk und konstruktiver Austausch machten die beiden Messetage interessant und kurzweilig. Neben zahlreichen anderen Besuchern wurden unter anderem Thomas Landini von der Stabsstelle des Weiterbildungszentrums Ingelheim (WBZ), Viktor Piehl von der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen sowie Thomas Kreck-Hövel, Regionalleiter Rhein-Nahe-Hunsrück des Evangelischen Diakoniewerks Zoar, begrüßt.

 

IWP-Messepräsentation: fachlich und informativ

Messestand der Inklusionsinitiative Westpfalz (IWP)

Ein weiteres Highlight war der Stand der Inklusionsinitiative Westpfalz (IWP), die sich als Schnittstelle zwischen arbeitsuchenden Menschen mit Behinderung und Arbeitgebern präsentierten und interessierte Messebesucher entsprechend berieten.

Ralph Schley und Katja Fothke, IWP-Fachbegleiter, im Gespräch mit Messebesuchern

Übergeordnetes Ziel ist die Beratung und Vermittlung von schwerbehinderten (oder gleichgestellten) Arbeitslosen und Arbeitssuchenden in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Der Stand wurde abwechselnd von folgenden Fachbegleitern besetzt; für das Evangelische Diakoniewerk Zoar Joaquim Santos, Claudia Dürnberger Christine Röller-Nesseler und Anja Seepe, für das Ökumenische Gemeinschaftswerk Thilo Clemens, Ralph Schley, Katja Fothke und Pia Griebel sowie für die Heinrich-Kimmle-Stiftung Lars Rether und Ronda Freyer.

Horst Seim

 

 

Schlange stehen am Stand der Zoar-Werkstätten Heidesheim, weil das dortige Drahtbiegen ein echter Besuchermagnet war.

 

 

Zoar-Mitarbeiter Horst Seim (rechts) im Beratungsgespräch

 

Die Zoar-Mitarbeiter Nicole Knobloch (Mitte) und Willem Wentzl beschäftigten sich, wie dieses Foto zeigt, auch mit den kleinen Messebesuchern. Am Stand war immer etwas los!

 

Messe-Besucherinnen mit den Buttons des Zoar-Projekts „Wir sind alle bunt“

 

Der Artikel erscheint durch Alexandra Koch, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Fundrasing vom Evangelischen Diakoniewerk Zoar in der nächsten Ausgabe des „Zoar aktuell“.

 

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